Nelson Mendez
Wir wollen von lateinamerikanischer Seite etwas zu dieser Identität beitragen, die uns zu Brüdern und Schwestern werden lässt. Daher halten es die Genossinnen von El Libertario und ich für angemessen hier eine umfassende Einführung in die Geschichte, den Charakter und die Aussichten des Anarchismus in Lateinamerika zu präsentieren.
Angesichts der Aufmerksamkeit vieler junger Menschen mit einem ganz unterschiedlichen Interesse an
dieser Angelegenheit und mit einem im allgemeinen nur beschränkten Zugriff auf Informationen über diese Themen präsentiere ich ein grundlegendes Schema mit Ideen, Personen, Fakten und Verweisen, die notwendig sind, um den Anarchismus in Lateinamerika und seine Entwicklung besser zu verstehen. Ich hoffe, dass diese Geschichte, insbesondere ihre historischen Aspekte, nicht in einem gelehrten Ton daherkommen und damit zur Produktion von Schriften oder universitären Thesenpapieren anregen, sondern vielmehr eine Dynamik der teilnehmenden Solidarität und der lebendigen Auseinandersetzung mit dem Anarchismus in Lateinamerika erzeugen. Kurz gesagt, der nun folgende Vortrag widmet sich eher an Anarchist*innen als an Spezialistinnen und ist auf keinen Fall auf die Sorte „Anarchologist*innen" zugeschnitten, welche die Auffassung vertreten, dass das anarchistische Ideal mit dem Ende des spanischen Bürgerkrieges im Jahr 1939 ausgestorben sei.
Wir wollen von lateinamerikanischer Seite etwas zu dieser Identität beitragen, die uns zu Brüdern und Schwestern werden lässt. Daher halten es die Genossinnen von El Libertario und ich für angemessen hier eine umfassende Einführung in die Geschichte, den Charakter und die Aussichten des Anarchismus in Lateinamerika zu präsentieren.
Angesichts der Aufmerksamkeit vieler junger Menschen mit einem ganz unterschiedlichen Interesse an
dieser Angelegenheit und mit einem im allgemeinen nur beschränkten Zugriff auf Informationen über diese Themen präsentiere ich ein grundlegendes Schema mit Ideen, Personen, Fakten und Verweisen, die notwendig sind, um den Anarchismus in Lateinamerika und seine Entwicklung besser zu verstehen. Ich hoffe, dass diese Geschichte, insbesondere ihre historischen Aspekte, nicht in einem gelehrten Ton daherkommen und damit zur Produktion von Schriften oder universitären Thesenpapieren anregen, sondern vielmehr eine Dynamik der teilnehmenden Solidarität und der lebendigen Auseinandersetzung mit dem Anarchismus in Lateinamerika erzeugen. Kurz gesagt, der nun folgende Vortrag widmet sich eher an Anarchist*innen als an Spezialistinnen und ist auf keinen Fall auf die Sorte „Anarchologist*innen" zugeschnitten, welche die Auffassung vertreten, dass das anarchistische Ideal mit dem Ende des spanischen Bürgerkrieges im Jahr 1939 ausgestorben sei.

